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Taktik – Kinderpsychologie Innsbruck

Was wollen wir erreichen

Das Ziel von "taktik" ist es, an der Schaffung von Voraussetzungen mitzuwirken, welche es dem Kind ermöglichen, sich konstruktiv mit seinen Mitmenschen auseinanderzusetzen. Durch positive Gestaltung von Beziehungen wird ein Lemprozeß in Gang gesetzt, der es erlaubt, Geborgenheit und Vertrauen zu erleben. Zusammen mit umfassender therapeutischer Unterstützung wird die Wahrnehmung und Entwicklung eigener Gefühle und Bedürfnisse gefordert.

Ein kindgerechtes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen kann sich entfalten; ein ausgewogenes lnteresse an der Umwelt kann geweckt, Stresssituationen können besser bewältigt werden. In zunehmenden Maße wird es auch gelingen, sich in die Gefühle und Bedürfnisse der Mitmenschen einzufühlen. Die Entwicklung von Taktgefühl und Gemeinschaftssinn beim Kinde kann jedoch nur erwartet werden, wenn die Zusammenarbeit der Erwachsenen – mit Vorbildwirkung auf das Kind – als grundlegender Bestandteil therapeutischen Handelns genutzt wird. Eine in Eigenverantwortung handlungsfähige Familie steht am Ende unserer Zusammenarbeit.

unsere kinderpsychologischen Ziele:

  • Als vordringliches Ziel unserer Arbeit gilt es, die im psychosozialen Umfeld des Kindes vorhandenen protektiven Faktoren so zu mobilisieren, dass sie der Gefahr des sozialen Abstieges des Kindes (z.B. Versetzung verhaltensauffäl­liger und/oder teilleistungs- bzw. entwicklungsgestörter Kinder in eine andere oder Sonderschule, ein Heim oder ein Sonder­schulinternat) entgegenwirken.
  • Dies wird "vordergründig" nur möglich sein, wenn es gelingt jene Voraussetzungen zu schaffen, die es möglich machen, dass das betreffende Kind in die jeweilige Kindergartengruppe integriert werden kann bzw. wenigstens genügende Schulleistungen erzielt.
  • Dazu ist eine vorgeschaltete genaue diagnostische Abklärung unumgänglich, um beispielsweise exakt differenzieren zu können zwischen primärer Störung (z.B. Störung des Sozialverhaltens) und Sekundärsymptomatik (z.B. umschriebene Entwicklungsstörung).
  • Gegebenenfalls sind wahrnehmungstherapeutische Inhalte in den therapeutischen Prozess miteinzubeziehen bzw. etwaige professionelle Helfer (Logopädinnen, Ergotherapeutinnen) hinzuzuziehen.
  • Resignative, "überangepasste" Verhaltensweisen und/oder das hohe Aggressionspotential der betreffenden Kinder sollen ausgeglichen werden,
  • indem die Kinder lernen miteinander umzugehen und so etwas wie einen Gemeinschaftssinn entwickeln.
  • Durch die Förderung und den Aufbau von Vertrauen wird die
  • Kooperationsbereitschaft unter den Kindern als auch die Zusammenarbeit mit Erwachsenen gefördert.
  • Durch diese Art der Unterstützung der Familien sollte es gelingen, vorhandene Ressourcen in den Familien zu stärken, um sie  für die Zukunft nutzbar zu machen.
  • Schließlich soll die volle Eigenverantwortung von der Familie wahrgenommen werden, was einer weiteren Kooperation nicht zwangsläufig widersprechen muss.

Taktik – Kinderpsychologische Praxis in Innsbruck